
Wie kann mir der Bodenrichtwert helfen und wo finde ich diesen
Der Wert eines Baugrundes ist ist das wichtigste Argument für den Verkauf.
Wir geben eine Hilfestellung um selbst eine Einschätzung machen zu können:
Die erste Möglichkeit ist die Ermittlung des Bodenrichtwertes, dies ist der Wert eines Baugrundes pro m² in einer Region und wird von einem Gutachterausschuss ermittelt und in jedem Bundesland einzeln veröffentlicht, basierend auf vergangenen erzielten Kaufpreisen.
Natürlich muss man berücksichtigen, dass der Verkehrswert höher sein kann, abhängig von der genauen Lage, der Bebaubarkeit und der speziellen Nachfrage
Zur Ermittlung des Wertes eines Baugrundes kann man als erstes den Bodenrichtwert ermitteln und mit der qm Größe multiplizieren. Dies ist aber keine genauer Wert für Ihr Grundstück, sondern nur ein Richtwert.
Die wichtigsten Faktoren sind also:
Um Ihnen wertvolles Wissen zu vermitteln und Sie als neuen Kunden zu gewinnen zeigen wir ihnen wie Bauträger den Wert eines Baugrundes ermitteln und wie Sie von diesem Wissen. mit uns, profitieren können.
Bauträger bewerten ein Baugrundstück meist nicht nach dem Bodenrichtwert, sondern nach dem sogenannten Residualwertverfahren. Dabei wird berechnet, wie viel Geld mit dem fertigen Projekt verdient werden kann – und daraus ergibt sich der maximal mögliche Grundstückspreis.
Wir zeigen Ihnen die einzelnen Schritte, anhand einer nachvollziehbaren Beispielrechnung :
Verkaufserlös des Projekts schätzen
Der Bauträger berechnet zuerst, wie viel Geld mit den fertigen Wohnungen oder Häusern erzielt werden kann.
Beispielrechnung:
mögliche Wohnfläche: 900 m²
möglicher Verkaufspreis: 5.000 €/m²
Gesamterlös: 900 m² × 5.000 € = 4.500.000 €
Baukosten berechnen
Dann werden alle Kosten für das Bauprojekt geschätzt wie:
Baukosten (Rohbau, Ausbau)
Planung / Architekt
Statik / Gutachten
Genehmigungen
Außenanlagen
Finanzierungskosten
Beispiel: Baukosten: 2.700.000 €
Die Bau-Nebenkosten
Vertriebskosten (Makler, Marketing)
Notar und Grundbuch
Grunderwerbsteuer
Projektmanagement
Beispiel: 450.000 €
Die Gewinnmarge
Ein Bauträger kalkuliert normalerweise eine Gewinnmarge von etwa 15–25 %.
Beispiel: Gewinnziel: 700.000 €
Maximalen Grundstückspreis berechnen
Jetzt wird der Grundstückswert berechnet.
Formel:
Grundstückswert = Verkaufserlös − Baukosten − Nebenkosten − Gewinn
Beispiel:
Verkaufserlös: 4.500.000 €
Baukosten: 2.700.000 €
Nebenkosten: 450.000 €
Gewinn: 700.000 €
maximaler Grundstückspreis:
ungefähr 650.000 €
gut zu wissen:
Der Bauträger zahlt niemals mehr als diesen maximalen Grundstückspreis, sonst lohnt sich das Projekt nicht.
Deshalb hängt der Wert eines Baugrundstücks stark von:
Bebauungsplan (GRZ / GFZ)
erlaubter Geschosszahl
Wohnfläche, die gebaut werden darf ab.
Beispiel:
Wenn statt 900 m² plötzlich 1.200 m² Wohnfläche gebaut werden dürfen, steigt der Grundstückswert oft dramatisch.
Ein Fehler vieler Verkäufer:
Sie orientieren sich nur am Bodenrichtwert, obwohl Bauträger oft deutlich mehr zahlen, wenn eine hohe Bebauung möglich ist.
Kontakt:
Rost Immobilienservice
Jeschkenstr.93
82538 Geretsried
Hotline 0178 13 16 318
rost@baugrund.com
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